Geschichte Irlands

Irland hat eine reiche und faszinierende Geschichte, die Tausende von Jahren umspannt. Von den alten keltischen Zivilisationen bis zur modernen Unabhängigkeit hilft das Verständnis der irischen Vergangenheit den Schülern, die Kultur zu schätzen, in die sie während ihres Studiums eintauchen werden.

Geschichte Irlands

Altes Irland (Vor 500 v. Chr.)

Die ersten Bewohner Irlands kamen um 10.000 v. Chr. nach der letzten Eiszeit an. Diese steinzeitlichen Siedler hinterließen bemerkenswerte Monumente wie Newgrange, ein Ganggrab, das älter ist als die ägyptischen Pyramiden. Die strategische Position der Insel im Atlantik prägte ihre Entwicklung als Kreuzungspunkt der Kulturen.

Altes Irland (Vor 500 v. Chr.)

Keltisches Irland (500 v. Chr. - 400 n. Chr.)

Die Kelten kamen um 500 v. Chr. nach Irland und brachten ihre Sprache, Gesetze und Kunst mit. Sie gründeten eine Gesellschaft basierend auf Königreichen (túatha), die von Häuptlingen regiert wurden. Die Kelten schufen beeindruckende Metallarbeiten und entwickelten eine reiche mündliche Tradition von Mythen und Legenden, die die irische Kultur noch heute beeinflussen.

Keltisches Irland (500 v. Chr. - 400 n. Chr.)

Frühchristliches Irland (400 - 800 n. Chr.)

Der Heilige Patrick kam um 432 n. Chr. nach Irland und begann die Bekehrung zum Christentum. Irland wurde zu einem Zentrum des Lernens und der Gelehrsamkeit, wobei Klöster wie Clonmacnoise und Glendalough illuminierte Handschriften wie das Book of Kells produzierten. Irische Mönche halfen, das europäische Wissen während des Mittelalters zu bewahren.

Frühchristliches Irland (400 - 800 n. Chr.)

Wikinger- und Normannen-Irland (800 - 1500)

Die Wikinger begannen 795 n. Chr. Irland zu überfallen und gründeten schließlich Handelsstädte wie Dublin, Waterford und Limerick. Die Normannen kamen 1169, bauten Burgen und führten den Feudalismus ein. Trotz ausländischen Einflusses blieb die gälische Kultur außerhalb der englischen Kontrollgebiete stark.

Wikinger- und Normannen-Irland (800 - 1500)

Britische Herrschaft (1500 - 1922)

Die Tudor-Eroberung brachte Irland unter vollständige englische Kontrolle. Die Plantagen des 16. und 17. Jahrhunderts brachten protestantische Siedler, besonders nach Ulster. Die Strafgesetze schränkten jahrhundertelang die Rechte der Katholiken ein. Der Kampf um die Unabhängigkeit intensivierte sich durch Aufstände 1798, 1848 und 1916.

Britische Herrschaft (1500 - 1922)

Die Große Hungersnot (1845 - 1852)

Die Kartoffelfäule verursachte eine verheerende Hungersnot. Irlands Bevölkerung fiel durch Tod und Auswanderung von 8 Millionen auf 6 Millionen. Diese Tragödie verwandelte die irische Gesellschaft und befeuerte nationalistische Bewegungen. Die Diaspora schuf starke irische Gemeinschaften weltweit, besonders in Amerika.

Die Große Hungersnot (1845 - 1852)

Unabhängigkeit (1916 - 1949)

Der Osteraufstand von 1916 löste den Unabhängigkeitskrieg (1919-1921) aus. Der Anglo-Irische Vertrag von 1921 schuf den Irischen Freistaat, während sechs nördliche Grafschaften im Vereinigten Königreich blieben. Irland wurde 1949 zur Republik und verließ das Britische Commonwealth.

Unabhängigkeit (1916 - 1949)

Modernes Irland (1949 - Gegenwart)

Irland trat 1973 der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (jetzt EU) bei. Der wirtschaftliche Boom des "Keltischen Tigers" in den 1990er Jahren verwandelte Irland in eine wohlhabende, moderne Nation. Heute ist Irland bekannt für seinen Technologiesektor, qualitativ hochwertige Bildung und eine einladende Kultur für internationale Studenten.

Modernes Irland (1949 - Gegenwart)

Wichtige Historische Fakten

  • Newgrange ist über 5.000 Jahre alt - älter als Stonehenge und die Pyramiden von Gizeh
  • Irische Mönche bewahrten einen Großteil des europäischen Wissens während des Mittelalters
  • Die Große Hungersnot führte zur Auswanderung von über 1 Million Iren
  • Irland war das erste Land der Welt, das die gleichgeschlechtliche Ehe per Volksabstimmung legalisierte (2015)

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